{"id":6,"date":"2014-01-04T17:05:30","date_gmt":"2014-01-04T15:05:30","guid":{"rendered":"http:\/\/schloss-reinhardsbrunn.de\/?page_id=6"},"modified":"2014-01-05T20:57:48","modified_gmt":"2014-01-05T18:57:48","slug":"schloss-reinhardsbrunn","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/?page_id=6","title":{"rendered":"Schloss Reinhardsbrunn"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: left;\">Schloss Reinhardsbrunn<\/h1>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Kloster, Lust- &amp; Jagdschloss und Hotel<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Geschlecht der Ludo<a href=\"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Schloss-Reinhardsbrunn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8 alignright\" style=\"margin: 5px;\" alt=\"Schloss-Reinhardsbrunn\" src=\"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Schloss-Reinhardsbrunn-300x203.jpg\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Schloss-Reinhardsbrunn-300x203.jpg 300w, http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Schloss-Reinhardsbrunn-250x169.jpg 250w, http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Schloss-Reinhardsbrunn.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>winger hatte seit der Mitte des 11. Jahrhunderts die Macht. Mitte des 12. Jahrhunderts erhielt es die th\u00fcringische Landgrafenw\u00fcrde. Die Ludowinger erbauten im 11. Jahrhundert die Wartburg und das Kloster Reinhardsbrunn und strebten danach, die ein heimischen Grafenh\u00e4user unter ihre Landeshoheit zu zwingen. Mit Heinrich Raspe, dem deutschen Gegenk\u00f6nig des hohenstaufenschen Kaisers Friedrich IL, starben die Ludowinger aus. Im th\u00fcringischen Erbfolgekrieg im 13 Jahrhundert setzten die Wettiner ihre Anspr\u00fcche durch, gewannen die Vormacht \u00fcber die th\u00fcringischen Grafenh\u00e4user und erwarben weitere Territorien hinzu.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Schloss-ReinhardsbrunnDas Kloster Reinhardsbrunn war das Hauskloster der th\u00fcringer Landgrafen. Die Besitzungen dehnten sich im Laufe der Jahrhunderte \u00fcber ganz Th\u00fcringen aus. Ihre territorial\u00adpolitische Bedeutung basierte auf der Tatsache, da\u00df die Landgrafen gleichzeitig auch V\u00f6gte des Klosters waren und somit unmittelbar politisch einwirken konnten. Bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts war das Kloster Reinhardsbrunn das geistige Zentrum der Landgrafschaft. Hier entstand in dieser Zeit eine ber\u00fchmte Briefsammlung und der erste Versuch der Reinhardsbrunner Geschichtsschreibung entstammt auch dieser Zeit. Die vielzitierten ,,Reinhardsbrunner F\u00e4lschungen\u201d des 12 Jahrhunderts behaupten unter anderem die k\u00f6nigliche Abstammung der Ludowinger, weiteten Besitztitel aus und schrieben die Verleihung des Burgbaurechtes vor die Mitte des 11. Jahrhunderts zur\u00fcck, als es noch allein dem K\u00f6nig vorbehalten war. Offenbar sind diese \u201cF\u00e4lschungen\u201d Reflektionen auf die Gr\u00fcndung des Klosters Georgenthal. Martin Luther stattete 1521 auf seinem Weg zum Reichstag nach Worms dem Kloster Reinhardsbrunn einen Besuch an. 1525 wurde das Kloster im Deutschen Bauernkrieg erheblich zerst\u00f6rt und anschlie\u00dfend aufgel\u00f6st. Danach wird Reinhardsbrunn nur noch als Amt erw\u00e4hnt, das die ehemaligen Klosterg\u00fcter verwaltete. Zugleich benutzten es die s\u00e4chsischen Kurf\u00fcrsten als Jagdhaus. Im 16. Jahrhundert verfielen dann die Klostergeb\u00e4ude.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit dem Bau eines Amtshauses durch Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen- Weimar beginnt 1601 ein neuer Abschnitt in der Geschichte von Reinhardsbrunn. Dieses Ge\u00adb\u00e4ude tr\u00e4gt sp\u00e4ter die Namen ,,Saalhaus\u201d oder ,,Hirschgalerie\u201d. 1610 wird ein neues Geb\u00e4ude, die sp\u00e4tere ,,Kirchgalerie\u201d hinzugef\u00fcgt. Heute befinden sich darin das Hotelrestaurant und ein Teil der Hotelzimmer. Ein Jahr danach, 1611, entsteht das ,,Hohe Haus\u201d mit der herzoglichen Wohnung und der Dienstwohnung sowie den Amtsr\u00e4umen des Amtsrichters. An der Stelle der heutigen Durchfahrt stand ein Ge\u00adb\u00e4ude in dem der M\u00fcnzmeister wohnte. Den ganzen Geb\u00e4udekomplex umgab die fr\u00fchere Klostermauer, die auch heute noch teilweise vorhanden ist. Die Schlo\u00dfgeb\u00e4ude waren dar\u00fcber hinaus noch durch eine weitere Mauer gesch\u00fctzt. Die Teiche wurden bereits in der Klosterzeit angelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die baulichen Anlagen im 17. Jahrhundert sind mit dem heutigen Grundri\u00df identisch. Da vom Kloster bis auf die Klostermauer keine Bausubstanz erhalten geblieben ist, wird angenommen, da\u00df die neuen Bauwerke auf den alten Grundmauern errichtet wurden. Zahlreiche Nebengeb\u00e4ude, Marstall, Zeughaus, Back- und Waschhaus und die M\u00fchle entstanden ebenfalls in dieser Zeit. Die Teilung des Herzogtums Sachsen- Weimar und die Neubildung des Herzogtums Sachsen-Gotha, sp\u00e4ter Sachsen\u00ad Gotha \u2013 Altenburg ver\u00e4nderten zwar die Herrschaftsverh\u00e4ltnisse, bewirkten aber nur geringf\u00fcgige Ver\u00e4nderungen am Schlo\u00df. So entstand im Obergescho\u00df der noch heute vorhan- dene ,,Ahnensaal\u201d mit zwei Nebenr\u00e4umen. Das Aussterben des Gotha-Altenburgischen Herzogshauses 1825 verursachte wiederum einen Besitzwechsel zum Her\u00adzogtum Coburg-Saalfeld, sp\u00e4ter Coburg-Gotha. Vom Her\u00adzog Ernst 1. wurde ein v\u00f6llig neuer Abschnitt der Entwick\u00adlung eingeleitet. Der von neogotischen Arbeiten Schinkels inspirierte Architekt Gustav Eberhard schuf ein Bauensemble, das eines der wenigen fr\u00fchen Beispiele neogotischer Ar\u00adchitektur in Th\u00fcringen ist. Die Vorgaben f\u00fcr den Architek\u00adten, in den Um- und Neubau weitgehend die aus dem 17. Jahrhundert stammende Bausubstanz einzubeziehen, wirkten sich auf Grundri\u00df und H\u00f6he aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Umbauarbeiten in den Jahren 1827 bis 1835 wurden durch Schw\u00e4chen an den bestehenden und in den Umbau einbezogenen Geb\u00e4udeteile erschwert. Die Westseite vom ,,Hohen Haus\u201d und ein Teil der Westseite der ,,Hirschgalerie\u201d mu\u00dften v\u00f6llig neu aufgebaut werden. Die unterschiedlichen Bauetappen lassen sich bei intensiver Betrachtung noch gut erkennen. Die gegenw\u00e4rtige Form der Einfahrt in den Schlo\u00dfhof entstammt dieser Zeit. Im Erdgescho\u00df, in dem sich heute die Hotelrezeption befindet, war urspr\u00fcnglich ein Speisesaal mit zwei Nebenr\u00e4umen untergebracht. Die Salons im ersten Obergescho\u00df und der \u00fcber der Durchfahrt gelegene ,,Ahnensaal\u201d mit den Portr\u00e4ts der Ludowinger sind heute wegen ihrer interessanten Gestaltung besonderen Veranstaltungen vorbehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach 1835 trat zun\u00e4chst eine Unterbrechung der Umbauarbeiten ein. Erst 1845 wurden sie mit dem Umbau der ,,Kirchgalerie\u201d fortgesetzt und 10 Jahre sp\u00e4ter mit Ver\u00e4nderungen im ,,Hohen Haus\u201d weitergef\u00fchrt. Der Neubau der Schlo\u00dfkapelle im neoromanischen Stil dauerte bis zum Abschlu\u00df der Innenarbeiten im Jahre 1874. Der turmartige Ausbau neben dem Treppenturm des ,,Hohen Hauses\u201d ist erst in den letzten Jahren des 19. Jahrhundert entstanden. Die Gothaer Herz\u00f6ge nutzten im 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Schlo\u00df Reinhardsbrunn vorrangig als Jagdschlo\u00df und Sommersitz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1945 wurde das Schlo\u00df Reinhardsbrunn in das Eigentum des Volkes \u00fcberf\u00fchrt. Zun\u00e4chst bis 1961 diente es als Schulungsst\u00e4tte der Feuerwehr und Volkspolizei. Seit 1961 war es ein Hotel des VEB Reiseb\u00fcro der DDR, das Teil der 1973 gebildeten Hotelbetriebe Reinhardsbrunn zusammen mit dem Parkhotel wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schloss Reinhardsbrunn Kloster, Lust- &amp; Jagdschloss und Hotel Das Geschlecht der Ludowinger hatte seit der Mitte des 11. Jahrhunderts die Macht. Mitte des 12. Jahrhunderts erhielt es die th\u00fcringische Landgrafenw\u00fcrde. Die Ludowinger erbauten im 11. 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