{"id":100,"date":"2014-01-05T13:24:43","date_gmt":"2014-01-05T11:24:43","guid":{"rendered":"http:\/\/schloss-reinhardsbrunn.de\/?page_id=100"},"modified":"2014-01-05T21:11:31","modified_gmt":"2014-01-05T19:11:31","slug":"umgebung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/?page_id=100","title":{"rendered":"Umgebung"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: left;\">Friedrichroda<\/h1>\n<p style=\"text-align: left;\">Auf der nordwestlichen Seite des Th\u00fcringer Waldes, in einem pr\u00e4chtigen Talkessel, liegt der Kurort Friedrichroda. Bis zum Anfang des 11. Jahrhunderts schwebt der geheimnisvolle Wolkenschleier geschichtlichen Dunkels \u00fcber diesem Tale. Dem Landgrafen Ludwig mit dem Barte waren seitens der deutschen Kaiser Konrad II. (1024 bis 1039) und Heinrich III. (1039 bis 1056) sehr ausgedehnte Walddistrikte \u00fcberlassen worden, in denen nach und nach Weiler und D\u00f6rfer, unter anderem auch Friedrichroda, entstanden. Einer von den Reisigen Ludwigs, der sich mit dem Roden des Waldes an dieser Stelle am meisten besch\u00e4ftigte, soll ,,Friedrich\u201d gehei\u00dfen \u2013 und der Ort daher seinen Namen erhalten haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Friedrichroda war einst ein kleiner zu\u00ad meist mit den Leibeigenen des Landgrafen bev\u00f6lkerter Flecken. Da wurde im Jahre 1089 dann das Benediktinerkloster in Reinhardsbrunn erbaut, und s\u00e4mtliche Einwohner der fr\u00fcheren Gemeinde dieses Namens siedelten nach Friedrichroda \u00fcber. Um das Jahr 1104 kam Friedrichroda mit der Schauenburg, 1044 von Ludwig dem B\u00e4rtigen erbaut, an das Kloster Reinhardsbrunn, unter dessen Oberhoheit der Ort rasch emporbl\u00fchte. Im Jahre 1209 beabsichtigte der damalige Abt des Klosters namens Wichard, Friedrichroda einen Markt zu verleihen. Allein die \u00fcbrigen St\u00e4dte des Landes, namentlich vor allem das nahegelegene Waltershausen, wandten sich beschwerdef\u00fchrend an den Landgrafen Hermann I. Dieser wurde dann durch das eigenm\u00e4chtige Verfahren des Abtes so aufgebracht, da\u00df er das Dorf Friedrichroda zerst\u00f6rt haben w\u00fcrde, wenn nicht noch rechtzeitig der Abt seine Vorhaben aufgegeben h\u00e4tte. So blieb Friedrichroda ein Dorf bis zum Jahre 1595. In diesem Jahre verlieh Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Weimar das Marktrecht und im Jahre 1597 das Stadtrecht. Die Bewohner ern\u00e4hrten sich damals vorzugsweise von Weberei und Bleicherei. Auch der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg ging an der Gemeinde nicht spurlos vor\u00fcber. Im Jahre 1636 sank die H\u00e4lfte des St\u00e4dtchens in Schutt und Asche, darunter das Rathaus mit dem ganzen Stadtarchiv.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die herrliche Lage Friedrichrodas stempelte die Stadt im vorigen Jahrhundert zu einem\u00a0 bevorzugten Luftkurort.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Information: <a href=\"http:\/\/www.friedrichroda.de\">www.friedrichroda.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friedrichroda Auf der nordwestlichen Seite des Th\u00fcringer Waldes, in einem pr\u00e4chtigen Talkessel, liegt der Kurort Friedrichroda. Bis zum Anfang des 11. Jahrhunderts schwebt der geheimnisvolle Wolkenschleier geschichtlichen Dunkels \u00fcber diesem Tale. Dem Landgrafen Ludwig mit dem Barte waren seitens der deutschen Kaiser Konrad II. (1024 bis 1039) und Heinrich III.&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P7Upjq-1C","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/100"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":217,"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/100\/revisions\/217"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.schloss-reinhardsbrunn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}